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Was ist eigentlich Sand?
Sand ist eine Anzahl kleiner und loser
Mineralkörner, die hauptsächlich aus Quarz bestehen. Aber auch Feldspat und
Glimmer können als Bestandteile enthalten sein. Die Entstehung des
Sandes ist meist auf vulkanischen Ursprung zurückzuführen. Das dabei
entstandene Gestein (Granit) ist durch die Verwitterung zerteilt, abgerieben und
transportiert worden, bis die Steine so klein waren, dass sie als Sand eingeteilt werden
konnten. Dafür gibt es eine streng wissenschaftliche Einteilung: den
Grobsand (0,63-2 mm), den Mittelsand (0,2-0,63 mm) und den Feinsand (0,063-0,2
mm). Körner in der Größe von 2-200 mm werden als Kies bezeichnet und Körner
zwischen 0,002-0,063 mm als Schluff. Sand findet man an Küsten, im
Meer, an und in Flüssen, in Wüsten, in Bauwerken, in Glas und .... Auch in
der Farbe tritt der Sand in einer Vielzahl von Variationen auf, wie Gelb,
Schwarz, Weiß und Rot.
Warum Sand sammeln?
Irgendwelche Sachen sammelt fast jeder. Am
Sammeln von Sand fasziniert mich, dass es nicht sehr viele Leute gibt, die diese
Liebe teilen und man hat seine kostengünstigen Urlaubsandenken
immer im Blick. Viele Menschen kennen solche Sammlungen gar nicht. So passierte
es letztens, dass ein Besucher bei mir zu Hause fragte, "Was sind denn das
für Gewürze?". Angefangen hat es im Jahre 1985, bei einem Urlaub in Prerow (Mecklenburg / Ostsee). Hier ist mir aufgefallen,
dass
der Sand viel heller und feinkörniger ist als der von der bulgarischen
Schwarzmeerküste (hier hatte ich zuvor einen Urlaub verbracht). Um meine
Feststellung nachzuprüfen, hatte ich etwas Sand von der Ostsee mitgenommen. Zwei
Jahre später war ich noch einmal in Bulgarien am Schwarzen Meer und hatte hier
ebenfalls eine Sandprobe mitgenommen. Zu Hause wanderte der Sand dann in
Filmdosen. So begann eine Sammlung, die sich
inzwischen durch Mithilfe von Eltern, Freunden und Bekannten sichtlich erweitert
hat.
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